Fragen und Antworten zum GangAufSchalke

28 Okt

Auf die Schnelle fragte kurz vor dem Start das Worum. Und der Schmolle antwortete.

Was war Dein bisher längster Fußmarsch an einem Tag?
– Das waren circa 30 Kilometer, ist allerdings schon über 20 Jahre her! Von daher werde ich mich selber überraschen, wie sich eine Etappe „anfühlen“ wird.

Hast Du in den letzten Wochen für den langen Gang besonders trainiert?
– Ja, ich habe meine Wanderschuhe „eingelaufen“ – mit ein paar Spaziergängen über vier, fünf Kilometer.

Wie lang sind die Tagesetappen in etwa?
– Ungefähr 25 bis 30 Kilometer, vielleicht mal einen Kilometer mehr oder weniger.

Geht es auch mal „Querfeldein“ oder an größeren Straßen entlang?
– Wegen der Sicherheit werde ich möglichst an Straßen entlang gehen, querfeldein könnte arg gefährlich werden – umknicken, und dann war’s das.

Hast Du schon eine Karte für das Werder-Spiel, und bist Du dann im Schalke- oder Werder-Block?
– Ich habe keine Karte, wo ich dann sein werde ist im Moment noch offen. Ich hätte keine Scheu bei den Schalkern zu stehen!

Läufst Du am Sonntag nach dem Spiel dann wieder zurück?
– Der Rückweg ist noch ungeplant. Mir schwirren einige Ideen im Kopf, aber es ist noch nichts spruchreif. Ich will mich da auch ein wenig überraschen lassen.

Besteht die Gefahr, dass eine Migräne-Attacke den Fußmarsch unterbricht?
– Die Gefahr besteht. Da muss ich dann sehen in wie weit das den GangAufSchalke beeinträchtigt. Szenarien jetzt schon „einzuplanen“ hätte keinen Sinn.

Wie lange leidest Du unter Migräne, wie äußert sich das derzeit?
– Seit Ende 2007, Anfang 2008 habe ich chronische Migräne, alle zwei, drei Tage einen sogenannten Anfall von unterschiedlicher Heftigkeit.

Wann und an welche Einrichtungen genau soll der gesammelte Spendenbetrag gehen?
– Ich möchte an eine Einrichtung spenden, die Menschen mit Migräne hilft, so dass sie wieder voll „am Leben teilnehmen“ können. Sprich, eine Einrichtung, die hilft, dass die Leidenden auch wieder aktiv sind und sich nicht in ihre Krankheit eingraben. Schnell geschieht es, dass man sagt: „Ich kann dies oder das nicht mehr machen, da ich mit einer Migräneattacke rechnen muss, wenn…“.

Wenn es eine Einrichtung gibt, die den Leidenden erfolgreich vermittelt, dass man aus diesen Gedanken heraus muss – auch um die Frequenz der Anfälle zu verringern – dann ist dies die Einrichtung, die ich unterstützen möchte.

Die Spender brauchen keine Angst zu haben, dass nach Beendigung des GangAufSchalke die Website oder der Facebook-Auftritt abgeschaltet werden und ich dann weg bin. Ich werde über über die Spendenverwendung auf den bereits eingerichteten Kanälen unterrichten.

Kann man Dich noch kontaktieren, wenn Du unterwegs bist?
– Meine eMail-Adresse ist schmolle@worum.org, ich werde versuchen alle Mails so schnell es mir möglich ist vor bzw. nach den Tagesetappen zu beantworten.

Wie wirst Du während der Zeit berichten?
– Ich werde am Etappenziel entweder abends nach Ankunft oder am frühen morgen vor der nächsten Etappen hier auf der Website und/oder auf der Facebookseite berichten. Das heißt den Tagesblog hier weiterschreiben, Fotos hochladen und als Schmankerl soll ein „Videoblog“ dienen, wo ich meine Eindrücke von den einzelnen Etappen mit laufendem Bild und gesprochenen Wort kommentiere.

Zum Abschluss: Weiß Deine Mutter eigentlich mittlerweile Bescheid?
– Mutti ist informiert. Den Artikel in der Nordsee-Zeitung hat sie gelesen und sie verfolgt das jetzt. Ich vermute mit einer Mischung aus mütterlicher Sorge, ein wenig Stolz und dem Wissen, dass die eine verrückte Sache ist.